Die Pfingstfeiertage waren auch in diesem Jahr bundesweit eine gute Gelegenheit,
um große Turniere zu veranstalten. So ist es besonders erfreulich, dass beim Pfingstcup 2003
auf der Nord – Bowling in Berlin, trotz eines vielfachen Turnierangebots im Umland,
107 Teilnehmer an den Start gingen und diesen Wettkampf mit Leben erfüllten.
Bereits im ersten Vorrundenstart konnte Sascha Brandt mit einem perfekten 300er
die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich richten und ging somit mit 835 Pins in der 3er Serie – 278,3 Schnitt in Führung.
Auch den 2. Platz der Vorrunde belegte kein geringerer als der kleine Bruder –
Dennis Brandt, der ebenfalls einem hervorragenden Schnitt von 275,3 erspielte.
Doch leider wurden die Vorrundenpins nicht ins Finale übernommen,
damit den 40 Finalteilnehmern eine völlig neue Chance geboten werden konnte.
Der Cut für diese Top 40 lag nach der Vorrunde bei stattlichen 659 Pins – 219,67 Schnitt und wurde erspielt durch Thomas Habicht.
Der Vorjahressieger Mario Theiner war leider der unglückliche 41. mit stolzen 657 Pins und somit Gewinner eines Sachpreises.
Im Finale wurden wieder alle Karten neu gemischt und Lars Jockschat versuchte die Gunst der Stunde zu nutzen und spielte fantastische 279.
Doch leider konnte er diese Leistung nicht halten und kein anderer als Sascha Brandt war es,
der diese gefragte Leistung mit unglaublichen 848 Pins - 282,67 Schnitt erbrachte und René Klähr mit hervorragenden 779 Pins auf den 2. Platz verwies.
Umso spannender wurde der Kampf um Platz 3, den sich Mario Burghardt mit nur 3 Pins Vorsprung vor Rolf Rückbrecht mit 742-739 sichern konnte.
Im Ganzen war der Pfingstcup 2003 ein mit Spitzenergebnissen geschmücktes Turnier,
das hoffentlich mit der gleichen Resonanz im nächsten Jahr fortgeführt werden kann.
Ein besonderer Dank gilt der Mechanik und Bahnenpflege,
die wieder bestens funktioniert hat, dem Service und natürlich den 107 Teilnehmern, die dieses Turnier überhaupt ermöglichten.
R.K.