Neujahrscup 2003
 

 

 

 


Mit 121 Teilnehmern  und 5000 € garantiertem Preisgeld konnte der Neujahrscup 2003 auf der Nord-Bowling in Berlin begonnen werden.

Es galt zunächst 6 Spiele in der Vorrunde zu absolvieren, nur 96 Teilnehmer durften das beliebte K.O.- Finale erreichen.

Bereits im 2. Spiel der Vorrunde gelang es dem Vorjahresgewinner Philip Meinke vom BSC Kraftwerk Berlin mit 11 Strikes in Folge die Aufmerksamkeit der gesamten Halle auf sich zu ziehen, doch leider traf er die Gasse zu dünn und erhielt mit der linken „Schwiegermutter“ die Quittung. Dennoch war es mit 298 das höchste Spiel des Turniers und wurde später mit einer HBK – Sport – Doppeltasche belohnt.

Bei den Damen war es keine geringere als Katrin Hahn vom BSC Kraftwerk der mit „nur“ 247 Pins das höchste Spiel der Vorrunde gelang

und somit einen Soccer – Bowlingball der Firma Bowl-Star überreicht bekam.

Nach der Vorrunde wurde das Feld von Carsten Hartmann mit fantastischen 1452 ( 242,0 Schnitt ) angeführt.

Jedoch dicht gefolgt von Andy Block von SG Rotation Berlin mit 1440 ( 240,0 Schnitt )

und auch der Gustav Greve Pokal – Sieger Bodo Greve brauchte sich mit 1432 ( 238,67 Schnitt ) nicht zu verstecken.

Doch leider wurden die erspielten Vorrundenpins im Finale unbrauchbar,

da im K.O.- Finale nur der direkte Vergleich zählt.

Der Cut für die Top 96 lag bei anständigen 1151, gespielt von Heike Lüdeke vom BC Nolle Berlin.

Mit 1150 entging somit Thomas Witt vom SBC Ten Pins Berlin nur knapp der Finalteilnahme und war zugleich auch einziger ausgeschiedener Rangliste A – Spieler.

Jedoch weitere 28  A – Spieler konnten sich für das Finale qualifizieren und bewiesen ihre Klasse durch ansehnliches Bowling.

Kaum eine Begegnung wurde hierbei durch das Fehlen eines Handicaps entschieden.

Hervorzuheben ist hierbei auch das sportliche Verhalten von Sven Riegel – SBC Ten Pins Berlin und Detlef Greve – BC Phönix Berlin,

die auf ihr reales Ranglisten-Handicap verzichteten, da sie sich selbst besser einschätzten !!!

Beide schieden später im K.O.- Finale aus, ohne das Ihr Handicap dabei eine Rolle gespielt hätte.

Besonders erfreulich war auch, dass sich  von 22 Teilnehmerinnen , 16 Damen für das K.O.- Finale qualifizierten und bis zum Viertelfinale

 Rosi Greve – VFL Wolfsburg und Melanie Weinhardt – BSC Kraftwerk Berlin sich erfolgreich durchsetzten.

 Dort trafen beide aufeinander und Melanie Weinhardt dominierte mit 473 zu 406 in 2 Spielen.

Somit war Melanie Weinhardt im Halbfinale und setzte sich dort erneut gegen den Bundesligisten Christian Nokel – LG ASC Spandau Berlin mit 426 zu 381 durch. Die zweite Paarung des Halbfinales wurde besetzt durch Sven Materne – BSC Kraftwerk Berlin und Guenter Kirsch – BBV.

 Hier wurde Spannung pur geboten, im 1. Spiel setzte Sven Materne seinen Gegner mit 246 zu 181 erheblich unter Druck,

doch Günter Kirsch meisterte die Situation mit 245 zu 149 von Sven Materne, der in diesem Spiel viel Pech hatte und somit ausschied.

 Im Finale trafen nun Melanie Weinhardt und Guenter Kirsch aufeinander.

Beide erhielten ein gleiches Handicap und somit musste die Entscheidung im Spiel fallen.

 Guenter Kirsch ging mit 224 zu 219 nur knapp in Führung doch ließ er im 2. Spiel kaum noch Schwächen zu

 und räumte sogar schwere Splits wie 6-7-10 und ließ  mit 220 zu 205 Melanie Weinhardt keine Chance.

Guenter erspielte über 18 Spiele einen 218,7 Schnitt und bewies damit wie Melanie auch,  eine enorme Kondition.

Außerdem wurde von Guenther jede Begegnung im K.O.- Finale auch ohne Handicap gewonnen.

Besonderer Dank geht auch an die Mechanik und Bahnpflege, die an diesem Wochenende super funktioniert hatte und ein erfolgreiches Bowling zuließ.

Desweiteren bedanken wir uns bei unseren Sponsoren HBK- SPORT Berlin und Bowl-Star für die großzügigen Sachpreise.

Das Team der Nord-Bowling gratuliert all den Gewinnern und bedankt sich bei 121 Teilnehmern und wünscht ein frohes,

 erfolgreiches und vor allem gesundes neues Jahr !!!

René Klähr